Am 02.07.22 war es wieder einmal soweit, die CFler auf heißen Öfen waren wieder unterwegs.

Für mich war es das dritte Mal, dass ich mich den Bikern unter der Führung von Sebastian F. angeschlossen hatte.

Diesmal waren wir eine Truppe von 7 Biker/n / innen mit und ohne CF, die für ein paar Stunden die Freude am Fahren, bei herrlichem Wetter (nicht über 29 Grad)  mit dem Motorrad genießen wollten. Mit von der Partie waren Sebastian, Willi, Sylvia, Sven, Toby, Volker und ich.

Sebastian hatte wieder alles perfekt geplant und organisiert.

Treffpunkt war dann auch vor dem Haus von Sebastian um 10:00 Uhr. Nach einer kurzen Kennlernrunde starteten wir in Richtung Spandau. Dann führte uns der Weg über Potsdam und Werder zum Kloster Lehnin, bis wir schließlich nach ca. 1,5 Stunden an unserem Ziel dem Schloss Blankensee.

Sebastian hatte uns einen schönen Tisch im Innenhof der Museumsschänke reserviert.

Nach einem sehr leckeren und reichlichen Essen machten wir uns zu Fuß auf den Weg in den angrenzenden Schlosspark.

Das Schloss kann leider nicht besichtigt werden, zumal sich eine illustre Hochzeitsgesellschaft dort auf der Terrasse und dem Schloss tummelte. So blieb uns aber der Park für einen schönen Spaziergang. Strahlend weiße Bogenbrücken über glasklaren Flüsschen und einem kleinen Weiher, beschauliche steinerne Bänke umgeben von hohen Schattenspenden Bäumen.

Nach dem Spaziergang machten wir noch unser obligatorisches Bikertour-Teilnehmer Foto.
Danach schwang sich jeder auf sein Motorrad und machte sich auf den Heimweg.

Ich habe die Tour genossen und freue mich schon auf das nächste Mal.
Danke für die Organisation und die Tourführung, Sebastian!

Christiane Binder , CF-Diätassistentin aus dem Mukozentrum Klinikum Westbrandenburg

 

  
 




CFler auf heißen Öfen, 2002 – 2021, Jubiläumstour

Die Tour 2021 war dieses Mal etwas Besonderes.
Es ging zur
Abraumförderbrücke F60 in der sächsischen Lausitz mit Führung auf 80m Höhe.
Quelle der Info , Wikipedia

Es grüßt der Initiator der Motorrad-Gruppe: Sebastian F., 61 Jahre, CF


Am 14.8.2021 trafen wir uns bei bestem Motorradwetter im beschaulichen Ruhleben und starteten dort die zwei Tagestour von Berlin nach Elsterwerda, weiter Richtung Finsterwalde und wieder zurück in die Hauptstadt.

Auf dem Weg gen Süden hatten wir ein sehr leckeres Mittagessen, auf halber Strecke im tiefsten Brandenburg, südlich von Berlin. Nach weiteren ca. 100 km bei herrlichem Sonnenschein hatten wir unser Tagesziel Elsterwerda erreicht, bezogen unsere Hotelzimmer und entledigten uns der mittlerweile viel zu warmen Bikerkluft.

Anschließend gönnten wir uns eine Erfrischung bei netten Gesprächen in der nahegelegenen Eisdiele, um nur etwa eine Stunde später beim Griechen einzukehren und die auf dem Asphalt verbrannten Kalorien wieder auszugleichen. Wir saßen noch bis etwa 22 Uhr dort, redeten und tranken – ein gelungener Abend, der Lust auf mehr machte. In Ermangelung anderer Restaurants/Bars, die um diese Uhrzeit in Elsterwerda noch offen hatten, kehrten wir in der Bahnhofsklause ein, die uns einen ganz eigenen Blick auf die Ansässigen ermöglichte ;-), uns aber den verdienten Tagesabschluß in Form von frischem, kalten Gerstensaft bescherrte.

Der nächste Morgen frohlockte mit einem netten Frühstück im Familienbetrieb unseres Hotels, wo wir dann auch den weiteren Tagesablauf planten. Ziel war neben einem schönen Gruppenfoto am Schloss Elsterwerda die 11.000 Tonnen schwere Abraumförderbrücke F60 des Besucherbergwerks bei Finsterwalde. Hier hatte Sebastian eine Besichtigung für uns arrangiert.

Die Straße, die uns dorthin führte, überraschte mit einigen netten Kurven. Angekommen bekamen wir den VIP Parkplatz direkt unter dem riesigem Stahlbiest. Wir warteten etwa 2 Softeiszeiten, dann begann die Besichtigungstour. Der Weg hoch auf die F60, welche an die knöchernden Überreste eines Monsters wie Godzilla erinnert, lohnte sich. Neben vielen Informationen über die damalige Ingenieurskunst und Braunkohle an sich, erwartete uns eine spektakuläre Aussicht über das renaturierte Braunkohlegebiet, an dessen Kiessee gerade ein Goa-Festival statt fand und die Aussicht musikalisch untermalte.
Anschließend aßen wir noch einen kleinen Happen in der Cafeteria und verabschiedeten uns voneinander. Von hier aus fand dann jeder seinen eigenen Weg nach Haus. Wir machten noch einen Halt in Jüterbogs Innenstadt für einen guten Barista-Kaffee.
Alles in allem ein wirklich sehr schönes und gelungenes Wochenende mit tollen Leuten. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour.

©by Andrea und René


10 Bikes / 20 Jahre / F60

Am Samstag, den 14.08.2021 war es wieder so weit, wir CF-Biker trafen uns zur jährlichen Ausfahrt. Diesmal aber eine Premiere: eine Zweitagestour mit Übernachtung. Es ging in die Lausitz zum F60 Besucherbergwerk, aber davon sollen andere berichten.

Ansonsten alles wie gehabt…

Die eigentliche Idee, dass CF´ler einmal die Gelegenheit haben, als Sozius / Sozia eine Motorradtour zu erleben, ist im Laufe der Jahre leider in den Hintergrund gerückt. Unsere einstigen Mitfahrer – selbst CF´ler – sind inzwischen erwachsen und stolze Selbstfahrer.

So bleibt eine Kerntruppe, die sich jedes Jahr zur Ausfahrt trifft, es sind Freundschaften entstanden und die CF-Tour ist eine feste Größe in der Jahresplanung.

Dank an Sebastian – und inzwischen auch an seine Frau Andrea – die die Tour jedes Jahr aufs Neue planen und organisieren.

Und Dank auch an Toby, der diese Webseite eingerichtet hat und pflegt.

Ich könnte viel berichten, Anekdoten erzählen, von interessanten Zielen, von gruppendynamischen Prozessen, von der Ziege im Navi (siehe Bericht 2016) und und und…

Aber ich will mich darauf beschränken, dass ich mich auf viele weitere Jahre und Ausfahrten mit Euch freue.

Bleibt so gesund wie möglich!

Herzlich ©by Sylvia, seit 2002 dabei

(Tour 2009, Willi u Andrea)   PS: und vielleicht „wagt“ ja doch mal wieder der eine oder andere Mitfahrer/in, sich auf eines der letzten „Abenteuer“ in Berlin / Brandenburg einzulassen – unsere jährliche CF-Tour ?

Das wäre sehr schön. Wir freuen uns auf Dich!


Beicht zur Jubiläumstour der CF’ler auf heißen Öfen 2021

Wir schreiben das Jahr 2021. Unser Land ist gebeutelt von einer sich seit 2020 unaufhaltsam ausbreitenden Seuche. Die Impfkampagne der Bundesregierung läuft auf Hochtouren, das Leben beginnt sich langsam aber sicher wieder zu normalisieren, so gut es zumindest möglich ist, mit allen Beschränkungen, die möglich sind.

Man kann langsam, aber sicher wieder seine Freizeit so gestalten, wie man es möchte, auch Reisen innerhalb Deutschlands sind wieder möglich, auch in größeren Gruppen. Die perfekte Gelegenheit, um eine Aktion zu feiern, die vor 20 Jahren ins Leben gerufen wurde, um Patienten mit Mukoviszidose zu zeigen, wie schön das Leben sein kann, wenn man mit nur 2 Rädern unterwegs sein kann.

Aus diesem Grund hat sich der Initiator etwas ganz Besonderes einfallen lassen, und uns diesmal auf eine mehrtägige Tour in die Lausitz mitgenommen, mit der Abraumbrücke F60 in der Nähe von Elsterwerda als Highlight. Ein Koloss aus tausenden Tonnen Stahl, Kupferkabeln bis zum Horizont und unzähligen Gitterrosten, die einem einen atemberaubenden Blick aus über 80 Metern senkrecht nach unten auf den Boden erlauben. Aber das war erst der 2. Teil unserer Reise, später dazu mehr.

Fangen wir also am Anfang an. Es ist früher Samstagmorgen. Die Sonne scheint an einem fast wolkenlosen Himmel. In der Triftstraße in Dreetz stehen 4 geputzte und mit Gepäck versehene Motorräder, die darauf warten, ihre Reise in die Lausitz anzutreten. Nachdem die Fahrer der Maschinen die Reihenfolge in der Gruppe und die Route der ersten Etappe nach Berlin zum eigentlichen Treffpunkt für die Tour in Ruhleben besprochen haben, geht es auch schon los. Die Stimmung ist gut, denn das Wetter scheint der Reise gewogen zu sein. Die Motoren werden gestartet und ab geht’s. Die Etappe führt über die B5 Richtung Berlin bis hin zum Olympiastadion und von dort aus nach Ruhleben.

Doch kurz vor dem Olympiastadion wird es nötig, die Maschinen zu betanken. Kein Problem. Eine Aral Tankstelle ist in Sichtweite. Der Blinker wird gesetzt, wir fahren raus und an die Zapfsäule. Nichts Böses ahnend greife ich zur Zapfpistole, öffne den Deckel und beginne zu tanken. Ich schaue rüber und denke mich trifft der Schlag… 1,80 € für den Liter Super+ Benzin. Mir wird übel als ich daran denke, wie viele Kilometer vor uns liegen und was das für mein Konto bedeutet. Aber ein Motorradfahrer achtet nicht darauf, was der Sprit kostet. Ich atme durch, schließe kurz die Augen und freue mich über das schöne Wetter und auf die Tour, die vor uns liegt. Die Zapfpistole knackt, der Tank ist voll. Ich beachte den Betrag auf der Zapfsäule gar nicht und gehe bezahlen. Es wird noch der Reifendruck gecheckt und ab geht’s auf die letzten Kilometer nach Ruhleben.

Am Olympiastadion gibt es eine kurze Unstimmigkeit, wie wir die Adresse finden, wir sind einfach zu lange nicht dort gewesen. Sebastian, verzeihe uns das. Aber kein Problem, das Kommunikationssystem wird mit dem Navi verbunden und ich lasse mir von einer charmanten Frauenstimme die letzten Kilometer sanft ins Ohr säuseln. Und dann endlich, nach ca. 80 min Fahrt sind wir da, und uns erwarten schon diverse Motorräder und bekannte Gesichter vor dem Haus. Wir stellen die Maschinen ab, ziehen die Motorradklamotten aus, denn es ist schon ziemlich warm um diese Uhrzeit und werden freudestrahlend begrüßt. Es wird gelacht, erzählt, kurz die Route erklärt und sich seiner Körperflüssigkeiten entledigt, bevor wir die erste Etappe der Reise zu unserem Mittagstisch in einem Hoflokal (dessen Name ist mir leider nicht mehr im Gedächtnis) antreten.

Die Reise führte über die B2 Richtung Potsdam und Beelitz, wo wir dann auf die B246 abfuhren Richtung Trebbin. Irgendwo zwischen Beelitz und Trebbin an der B246 kam die Mittagspause in Sichtweite. In Hörweite war sie schon längst, denn der Magen rebellierte schon seit Michendorf gehörig, trotz ausgiebigem Frühstück am Morgen. Wir fuhren auf den Parkplatz, nahmen an unserem reservierten Tisch unter freiem Himmel Platz, und warfen einen Blick nicht nur auf die Karte, sondern auch in die Landschaft. Es gab Pfifferlinge in allerlei Variationen für fast jeden, und zum Abschluss für einige von uns auch noch ein Dessert. Vollgestopft bis unter den Helm und träge wie ein Sandsack, hieß es dann wieder anziehen und aufsatteln.

Puh, und das bei Temperaturen jenseits der 20° Marke ist schon ziemlich anstrengend. Naja, Biker beschweren sich nicht über gutes Wetter. Niemals. Es ging wieder auf die B246 bis Trebbin und von dort aus auf die B101, die uns bis zu unserem Tagesziel nach Elsterwerda führte. Die B101 ist eine wirklich sehr gut ausgebaute Bundestraße. Der Belag ist glatt, die Spuren schön breit und sie führt mit wenigen Kurven zum Ziel. Sehr wenigen Kurven…Und wie ich so als letzter in der Truppe mit meiner 1500er Intruder immer geradeaus Richtung Elsterwerda fuhr, hatte ich viel Zeit um nachzudenken.

Darüber, wie schön das Wetter ist, und wie einfach doch das Leben sein kann. Zwischenzeitlich auch daran, dass meine Reifen wohl ein bisschen mehr in der Mitte abgenutzt werden als normal, da die Strecke ja so schööön gerade ist. Eine wahre Freude für jeden Motorradfahrer. Und während all dieser Gedanken sang mir Johnny Cash ins Ohr: „Going down Mount Eagle Mountain, come on let her role…“, wie überaus passend, wie mir schien. Nach vielen Kilometern war es mal wieder an der Zeit unseren Gefährten ihren Lebenssaft zuzuführen, und auch mal die müden Glieder etwas zu bewegen. Herzberg schien uns dafür ein passendes Fleckchen Erde zu sein.

Eine Tankstelle war schnell gefunden, denn sie war bevölkert von Motorradfahrern. Warum auch immer. Vielleicht die letzte Tankstelle bevor man vom Rand der Karte fällt? Hmm, wer weiß…. Vielleicht sind hier auch nur der Kaffee und die Bockwurst so gut wie nirgends sonst. Naja, ich schweife ab, zurück zum Thema. Wo war ich? Ach ja, Tankstelle. Die von Fahrern eines US-Amerikanischen Herstellers aus Milwaukee (Name ist hier aus Copy Right Gründen nicht aufgeführt) bevölkerte Tankstelle bot den Sprit zu erschwinglicheren Preisen an, als die Kollegen bei Aral in Berlin. Also gleich ein Grund mehr zur Freude. Doch die größte Freude machte es mir, als ich den Helm absetzte. Denn niemand, schon gar keine Biker mit oben genanntem Fabrikat, erwarten von einem 24-jährigen, dass er von einer 1500er Maschine steigt. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn die Kinnladen fallen und der Kaffee fast danebengeht.

Aber ich schweife schon wieder ab. Konzentration, Fokus. Nach einer Pause traten wir dann die letzten Kilometer an und kamen dann an unserem Hotel an. Und da war er wieder… der Hunger…Wir machten ein kleines griechisch anmutendes Lokal aus, bei dem wir ohne zu zögern einen Tisch vorbestellten. Die Zeit bis zum Essen nutzten wir, um erfrischende Getränke und Eisspezialitäten im „Berliner Eispalast“ zu uns zu nehmen. Wir fühlten uns sehr heimisch, aufgrund der Namenswahl des Lokales. Wahrscheinlich haben wir uns deshalb für eben dieses Lokal entschieden. Oder einfach, weil es nur 5 min vom Hotel weg war, das weiß niemand so genau. Und dann war es so weit.

Abendessen. Voller Vorfreude setzen wir unseren Spaziergang, 3 Minuten wieder zurück in Richtung Hotel möchte ich hier anmerken, fort zum Lokal der Wahl mit bestelltem Tisch. Ja, der bestellte Tisch, auch das eine Posse, die es Wert ist, erwähnt zu werden. Als wir mit unserer ganzen Truppe dort aufschlugen, 12 Personen wohlgemerkt, und wir anmerkten, dass wir einen Tisch bestellt haben vor nicht einmal einer Stunde, wurden wir angesehen wie von einem Reh, das im Scheinwerferlicht steht. Es wurde hektisch hin und her geräumt, Stühle wurden getragen, Tische verrückt, im Hintergrund schrie ein Kind, Chaos brach aus, man rannte schreiend im Kreis und warf die Hände in die Luft. Halt… Moment mal, falscher Film… Ähhm, wo war ich? Ach ja. Man machte uns den Besuch möglich, um die ganze Geschichte mal abzukürzen.

Wir nahmen Platz. Interessanterweise genau vor einer Tafel mit genau 12 Sitzplätzen die vorbereitet schien, an der aber eine Gruppe von nur 8 Personen saß, welch komische Zufälle es doch gibt. Hmm, naja, Schwamm drüber. Die Karten kamen, wir bestellten reichlich zu Essen und zu Trinken. Und warteten gespannt auf die Bestellungen. Und warteten…und warteten…und warteten…der Mond ging auf, ein ruthenisches Salzkraut rollte durch den Raum…leise spielte die Mundharmonika ihr einsames Lied, während ein Gefangener mit seinem Becher an den Gitterstäben klapperte. Doch dann. Oh, welch Wunder. Das Essen kam!!! Jubel brach aus, Kinder lachten, Männer schossen vor Freude in die Luft und man viel sich in die Arme. Das Essen wurde verzehrt, es wurden Anekdoten der letzten 20 Jahre zum Besten gegeben. Es wurden Witze gemacht, ernste Themen besprochen und die Zeit genossen. Die Rechnungen wurden bezahlt und es wurde beschlossen, sich eine Lokalität für einen kleinen Absacker zu suchen.

Dies gestaltete sich schwierig. Doch es gab einen Hoffnungsschimmer. Die Bahnhofsgaststätte. Wir machten uns auf den Weg. Dort angekommen, hielt das Lokal nicht, was der Name versprach. Keine Gaststätte, eher ein Sammelsurium und Treffpunkt für Menschen, die dem Genuss eines billigen Bieres nachkommen und wissen wollten, ob wir West- oder doch Ostberliner wären. Da verging mir schlagartig der Durst nach Bier. Doch der Rest der Gruppe war von seinem Plan nicht abzubringen. Ich begnügte mich mit einer Limonade, der Rest trank relativ zügig sein Bier und wir traten den Rückweg an. Es wurden die Rufe nach einer anderen Lokalität laut. Aber nichts war zu finden, nichts hatte offen. Also zogen wir unverrichteter Dinge wieder gen Hotel uns betteten uns zur Nachtruhe.

Der neue Tag begann, wie der alte mit bestem Wetter und einem reichhaltigen Frühstück. Wir packten die Motorräder, es wurde das Gruppenbild gemacht, mit dem einen oder anderen Widerstand zur Arbeit des Fotografen, was ihn aber nicht störte, und wir fuhren zum Schloss Elsterwerda für ein weiteres Gruppenbild. Auf dem Weg dorthin gab es aber aufgrund eines schnell startenden Tourguides einige Probleme mit den Besitzern älterer Maschinen. mich eingeschlossen. Da diese noch ein wenig warmlaufen müssen, bevor sie richtig laufen und hierzu auch ein Choke betätigt wird, brauchen diese Maschinen einen Moment länger, bis man losfahren kann. Wenn dann noch hinzukommt, dass der Fotograf seine Kamera erst einpacken und verstauen muss, sich in seine Kombi reinschälen muss und zu allem Überfluss auch noch eine Maschine zu wenden hat, die im fahrbereiten Zustand knappe 300 kg wiegt, bleibt wenig Zeit zum Warmlaufen, wenn alle anderen schon fix und fertig sitzen und losfahren Richtung eines Schlosses, von dem man keine Ahnung hat, wo dieses zu finden ist. Aber gut, es kann ja nicht immer alles glatt laufen. Man hat sich wiedergefunden und konnte nach dem Foto die Reise zum F60 antreten.

Eine gute Stunde Fahrt lag vor uns. Die Strecke war straßentechnisch und landschaftlich wirklich schön. Und irgendwann erhob sich am Horizont das Ziel der Reise. Dieses monströse Bauwerk aus einer Zeit, in der wir noch 2 deutsche Staaten hatten und sich niemand um Abgasnormen oder Feinstaubbelastung scherte.

Angekommen in dem ehemaligen Braunkohle Tagebau parkten wir fast direkt unter der Maschine, die wie aus einem Science-Fiction Roman von Jules Vernes zu sein schien. Auch hier gab der Fotograf sein bestes, um ein Gruppenbild entstehen zu lassen, welches seinesgleichen sucht. Ob ihm das gelungen ist, vermag nur die eigene Meinung zu beurteilen. Allerdings gab es auch erstaunlich viele Fotomotive, für welche man sonst eher ein privateres Umfeld wählt. Aber gut. Kein Fotograf beschwert sich über Motive die nicht gewöhnlich sind. Und dann ging es auf das Ungetüm.

Mit einem Tourguide, der seinesgleichen sucht. Mit viel Witz und kalter Schnauze vermittelte er uns in knapp eineinhalb Stunden so viel Wissen zu diesem Arbeitsgerät, wie man mehr nicht wissen kann. Und das alles auch noch, während man über 80 Höhenmeter zurücklegte. Wirklich meine Hochachtung davor. Wieder unten angekommen gab es einen Imbiss in der Kantine der Förderbrücke und dann ging es schon an die Planung der Heimreise, die ja noch im Raum stand, wie eine Marmorsäule in der Friedenskirche zu Potsdam. Wir entschieden uns, um die erneute Fahrt durch Potsdam zu vermeiden, ab Michendorf auf die großen Bundesstraßen zu verzichten und die kleinen Dorfstraßen zu benutzen. Wir verabschiedeten uns also vom Rest der Gruppe und machten uns allein wieder auf den Heimweg in die Triftstraße, in der wir gegen 20:30 Uhr nach vielen Kilometern wieder wohlbehalten, wenn auch erschöpft, ankamen.

Alles in allem war es in diesem Jahr eine wirklich schöne Tour, die sich Sebastian hat einfallen lassen. Es gibt immer irgendetwas zu bemängeln, das bleibt nicht aus. Nirgends. Aber trotzdem war es schön und ich, bzw. wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Abschließend möchte ich ganz einfach mal Danke sagen. Danke an denjenigen, der dass Ganze erst ermöglicht hat. Der vor 20 Jahren angefangen hat, sich wildfremde Kinder bzw. Menschen aufs Motorrad zu schnallen (mal in 6/8 Hosen und mal auch vernünftig angezogen) und ihnen zu zeigen, wie schön es ist, diesem Hobby, nein, dieser Leidenschaft nachzugehen. Denn das ist es, was es ist und nichts anderes. Eine Leidenschaft die einen auf den Boden zurückholt und die einem den Geist befreit. Vielen lieben Dank Sebastian.

Es grüßt herzlich nach einem gefühlten Roman,

stellvertretend für die gesamte Familie Lukas,

©by Willi Lukas


Cfler auf heißen öfen – Tourbericht September 2021

Die 20te Tour, wow . Wer hätte dies gedacht , ja sie war etwas besonderes. Seit nun mehr 20jahren touren wir nun schon jahr für jahr. Danke Dir Sebastien & Friends.

Für mich war die Tour relativ. Ja, ich freute mich, so wie all die anderen Jahre schon in dem Moment, wo die andere gerade zu Ende war, schon auf das nächste Jahr. Und doch „Gedankenpause…..“, ist mir dieses mal das passiert, was mir eins auf einer Reise wo anders hin passierte. Auch da freute ich mich wie so oft sehr und dann passierte es am Abreisetag….. ..keine lust… Mir ist tatsächlich die Lust vergangen, just in jenen Moment, wo ich los wollte. Nur dieses mal eben bei der CF-Biker Tour. Aber warum…? Nun ich denke mir Folgendes! Meine Gesundheit steht mir etwas im Weg. Ich mache seit gut 2jahren und 3/4jahr, Bauchfeldialyse. Hach ja, toll wa!?
Ich bin zwar Mobil ABER, es nervt dennoch. 4x täglich mache ich dies eine knappe halbe Stunde, toll. Ja, ich bin zwar Mobil aber! Irgendwie nervt es mit der Zeit.

Ich habe meine Maschine für den tag voll gepackt. Meine Seiten Koffer können max.10kg/Koffer halten. Ein Dialysebeutel kommt mit 2kg an. Einmal habe ich ausfallen lassen. So habe ich drei beutel à 2kg bei + ein schlafgerät gegen Atemprobleme und etwas privates halt. Die Koffer sind voll und werden mit einem Zurrband zusätzlich gesichert. Zu dem habe ich noch einen kleinen Rucksack mit, fertig.

Kurz vor dem abfahrts Ort, tanke ich nochmal voll. Nun die wenigen Meter bis zum Treffpunkt, bin glaube der letzte, wegen voller Autobahn, warum auch immer auf ein Samstag. Nun gut angekommen und alle begrüßt, seit gegrüßt mit’en.nand 🙂

Kurze Pause & Smaltalkt mit einander, kurz danach ging es los. „Gedanken, hach das hatte ich mir ein wenig anders vorgestellt, mist Stau eben, grrr“.

Sebastian fuhr voran, klar, er war ja der Erste. Und was soll ich sagen, trotz dessen, das im Text stand, bitte vorher tanken, waren wir noch mal alle an der tanke die mußten, hihi nun jut.

Und los, ich konzentrierte mich auf die, die vor bzw. hinter mir waren und schaute, das wir einigermaßen beisammen blieben, irgendwie 🙂

So fuhren wir quer durch die Lande Richtung Zwischenstopp.

An einem Gasthaus, Syring Hof machten wir halt. Bei Tisch gabe es Speis & Trank für alle man und natürlich Frau’n 🙂

Wohl gestärk aber dennoch nicht übersättigt, ging es auf unseren heißen Öfen weiter.

Wir fuhren so daher und ich merkte, zwischen kleinen Schmerzen hier & da, das ich zwischenzeitlich etwas gedankenlos daher fuhr. Ist ja soweit nicht schlimm, zu mindestens bis zu einem gewissen Masse. Nun dieses mal hatte ich für einen kurzen Augenblick, wohl das maß voll. Denn ich hatte für ein Augenblick, komplett auf nichts geachtet, außer auf die Abstände vor & hinter mir. Puuu, dachte ich mir, das mal nicht gut. Schüttelte mich leicht kurz und konzentrierte mich wieder mehr auf das miteinandere.

..es geht mir derzeit nicht sonderlich, div. Baustellen im Leben, machen es nicht gerade leicht. Ich darf bei aller härte auch Momente für mich haben. Ich fahre daher nur, wenn ich es gesundheitlich vertreten kann, ansonsten kein Motorrad..“.

Nach gefühlter langer Tour, haben wir das heutige Ziel der Unterkunft, das Hotel – Europäischer Hof erreicht.

Abends gingen wir schräg gegenüber zum Grichen – Hotel & Restaurant Rhodos, wo wir zur fröhlichen Runde saßen, tranken & Aßen. Auf das Essen mußten wir leider gefühlt ein wenig warten. Aber es hat geschmeckt.

Zu späer Stund, nach dem Essen, sind wir erst nochmal zurück um dann nach einer Trinkgelegenheit zu suchen. Naja, zu fortgeschrittener Zeit, in einem Ort, da wart es wenig mit flüssigen Getränken. So eine typische, früher nannte man dies Spelunke oder Kneipe, einfach nur ein Ort, wo man in Ruhe noch ein Schluck trinken kann. Gab es nicht wirklich, so tat es am Bahnhof die kleine einfache Kneipe, prost.

Der eine und oder andere nahm noch ein abendlichen Schluck und dann ging es für alle endlich in Richtung Bett, gute Nacht Euch allen.

Am nächsten Morgen, gab es ein schönes Frühstück und nach dem alle ihre Sachen gepackt und ihrere Maschinen bepackt haben, ging es nun zum F60 🙂

Auch ich hatte an dem Tag ein besseres Gefühl.

Gepäck ist weniger geworden, die Koffer sind leichter. Im ganzen, ..Denkpause.. ja, für mich, … der 2te Tage war irgendwie schöner. Ich genoss die Fahrt irgendwie anders als am Vortag, warum auch immer.

Schon lange vor der Sichtung des F60, entdeckte man deren Vorarbeiten, die Planierung der Landschaft. Es sah arg aus, wenn man so etwas noch nie life gesehen hat, Tagebau und diese risigen Brücke, heftig kann ich nur sagen.

Knapp über 80m hoch und etwas über 500m lang. Da weiß man am Abend, was man am Tage geleistet hat. Die lebendsdauer von so einem Koloss ist auf Jahre hinaus gedacht. Dieser hatte aber nur eine kurze Betriebsdauer. Geschichts- bedingt >>>   

Es war ein grandioses Erlebniss für alle, denke ich. Mir hat es sehr gefallen und würde mir dies noch einmal + etwas Umgebung ansehen.

Nach der begeung der Brücke, saßen wir nochmal beisammen und aßen & trinken nochmal vor der Heimfahrt.

Die Gruppe löste sich hier langsam auf. In kleinen Grüppchen fuhr jeder, Richtung Heimat. Ich schloss mich Sebastian & Andrea, sowie Sylvia an und los ging es. Ich mußte nun auch mal endlich nachtanken. Alle anderen waren vor der Unterkunft nach Tanken, bei mir hilt es noch gut und nützte es bis fast auf den letzten Tropfen aus. So wart die nächste Tanke meine, doch nicht da wir wir dachten. Denn wieder einmal war es mit der Umleitung mehr als blöd. Dieses mal war sie überhaupt nicht ausgeschildert, blöd, ohne Worte auch hier.

Danke einer Passantin mit Kind & Hund, kamen wir wierder auf Spur. Zu 18u war ich endlich zu Hause. Meine Mitfahrer haben sich an einer der Kreuzungen ihren Weg fortgesetzt. So kamen alle nach & nach wieder an ihre gewünschten Ziele an.

Mit den Tagen versuchte ich ein paar meiner Bilder mit kleinen Bearbeitungen wieder in die Box zu packen. Ein jeder aus der Gruppe hatte Zugriff bekommen und konnte seine gemachten Bilder in diese Ablegen, auf das ich sie genau wie meine mit leichter Bearbeitung in einen Sammel Ordner ablegen konnte.

Was dieses mal noch anders ist, ist eine Samlung von unterschiedlichsten Tour-Erfahrungen, die zu lesen sein werden.

Auf dasa Endergebnis bin ich gespannt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Mitpatienten den Weg zu uns finden würde. Wir sind an der frischen Luft und geben acht auf ein ander 😉

Mit Dank & freundlichen Gruß ©by Toby

Jubiläumstourbilder Galarie 2021

 

Mahn und Gedenkfahrt Berlin, Oktober 2020

Gruppenbild

 

 

 


Jedes Jahr Verunglücken Bikerinen & Biker, aus welchen Grund auch immer. Dieser wird mit dieser Tour durch die Stadt gedacht.

 

CFler auf heißen Öfen 2020 

CFler auf heißen Öfen September 2020„Unter den wachsamen Augen Rolands auf den Spuren von Loriot“
– das war das Motto der CFler auf heißen Öfen im Jahr 2020.

Tour der CFler auf heißen ÖfenBei perfektem Wetter am 19. September machten sich 9 Motorradfahrer auf 7 heißen Öfen auf zur 19. Muko-Motorrad Tour. Geführt von Sebastian führte uns die Tour vom üblichen Treffpunkt am Olympiastadion beinahe pünktlich um 10 Uhr morgens Richtung Westen knapp nördlich an Potsdam vorbei über Ketzin, weiter Richtung Nauen, dann via Päwesin zum Zielort Brandenburg. Trotz einiger technischer Hürden des Navis und damit verbundener unfreiwilliger Umwege und Stopps, erreichten wir nach ca. 100 Kilometer Fahrt zeitgerecht unseren Bestimmungsort.

am Ziel, Barndenburg StadtAngekommen in einer der schönsten und aufstrebenden Städte an der Havel, bummelten wir etwa 20 Minuten durch die Innenstadt zum Restaurant Totó, wo Sebastian für uns einen Mittagstisch auf der Terrasse mit wundervollem Blick auf die Havel und deren Bootsverkehr reserviert hatte. Hier wartete unsere nächste Herausforderung: Sehr schmackhafte übergroße Pizzen auf zu kleinen Tellern mit nahezu stumpfen Messern schneiden und verzehren. Was wir aber alle letztlich meisterten.

Loriots KnollennasenmännchenMit vollen Mägen ging es dann zum nahegelegenen Stadtpark auf die Pirsch nach Loriots Waldmöpsen, von denen wir auch einige zu Gesicht bekamen und die frei von Scheu für das eine oder andere Foto zur Verfügung standen. Schlußendlich statteten wir auch Loriots Knollennasenmännchen und dem Roland von Brandenburg einen Besuch ab, wo wir dann Dank der Hilfe freundlicher Touristen das obligatorische Gruppenfoto Loriots Waldmöpsenrealisieren konnten.
Die Sonne verwöhnte uns, doch die Zeit schritt voran und so gingen wir über das Stadtzentrum, vorbei an einer Eisdiele – natürlich nicht ohne anzuhalten und den lokalen EinzelhaRoland von Brandenburgndel zu unterstützen – wieder zurück zu unseren heißen Öfen. Hier verabschiedeten wir uns und jeder machte sich auf den Heimweg.

Wieder einmal ein sehr gelungener Tag mit viel Fahrfreude, netten Menschen und schönen Erlebnissen. Danke. ©byAndrea und René

 

CFler auf heißen Öfen 2019

Die 18te Tour der Cfler auf heißen Öfen sollte uns ursprünglich nach Brandenburg an der Havel führen. Aufgrund einer Sperrung mussten wir das Ziel jedoch ändern. So haben wir uns am 22. Juni um viertel nach Zehn am Olympiastadion mit insgesamt sechs Bikern (7 Personen) zusammengefunden und auf den Weg nach Lindow am Wutzsee gemacht.Für uns war es das erste mal auf der CF-Motorradtour und wir konnten sogar Freunde und Geschwister mitbringen. Die Tour verlief durch ein paar Pausen sehr angenehm und es wurde gut aufeinander Acht gegeben.

Angekommen in Lindow machten wir zuerst beim Cafe Klosterblick halt um etwas zu essen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, spazierten wir entspannt zur Ruine des Klosters Lindow. Nach der Besichtigung des Klosters aßen einige von uns ein Eis und wir machten uns für den Rückweg bereit.

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Auf der Hälfte des Rückwegs trennte sich die Gruppe, da nicht alle wieder in Richtung Olympiastadion mussten. Die Tour war durch schönes Wetter, leckeres Essen und nette Biker sehr gelungen.

©by J. Kuczmik, CF

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CFler auf heißen Öfen 2018

 Die Tour war wieder einmal toll. Auch das Wetter war Angenehm. Aber wo wart Ihr ! Schade das ihr nicht dabei wart.   ©by Toby

Bericht zur CF-Motorradtour 2018

Die 17. CF-Motorradtour 2018 führte uns Mitte Juni nach Angermünde. Der Start war ausnahmsweise in Schönfließ, gleich hinter Frohnau. Mit 7 Motorrädern und 9 Personen ging es diesmal relativ pünktlich gegen 10.30 Uhr los. Wegen einer Polizeiabsperrung wurde die Tour etwas länger, da wir nach einer Umleitung die ursprünglich geplante Strecke fortsetzten. Am schönen Werbellinsee legten wir einen angekündigten Badestopp ein und einige von uns sprangen für eine Abkühlung ins Wasser. Dann ging es weiter nach Angermünde, wo wir gegen 14 Uhr unsere Motorräder am Rathaus abstellten.

Anschließend liefen wir zum nah gelegenen Mündesee, wo unsere reservierten Restaurant-plätze schon warteten. Nach einer guten Mahlzeit bummelten wir noch am Mündesee entlang und kehrten zu unseren Maschinen zurück. Zwei der Motorradfahrer verabschiedeten sich hier und zu fünft ging es über kleine Nebenstraßen nach Eberswalde. Vier von uns fuhren von hier nach Schönfließ zurück, wo wir uns gegen 19.30 Uhr voneinander verabschiedeten. Für mich als Organisator standen damit gut 225 km auf dem Tageskilometerzähler sowie ein toller Tag mit netten Bikern.

©by Sebastian F.


CFBiker zu Besuch im BMW-Motorradwerk Berlin

Zu Besuch im BMW-Motorradwerk Berlin in Spandau

Die Idee zur BMW-Werksbesichtigung entstand während eines Christiane Herzog Tages in der Charité, Mukoviszidose-Ambulanz. Initiatoren waren Frau Brüning vom BMW-Werk und Herr Dr. Schwarz von der Charité. Motorradbegeisterte CF-Patienten über die „CFler auf heissen Öfen“ anzusprechen war sinnvoll, so dass ich Motorrad-Selbstfahrer und diverse Beifahrer anschrieb.

Da wir in den Produktionsprozess Einblick erhielten, musste der Zeitpunkt entsprechend sein. Leider war 12 Uhr am Freitag nur wenigen möglich, aber dieser wurden nicht enttäuscht. Es gab zu essen und zu trinken und einen Film zur Geschichte des BMW-Werks. Anschließend ging es unter sachkundiger Führung zu verschiedenen Produktionsbereichen, wo wir auch ausgiebig Fragen stellen konnten. Am Ende war auch noch die Mitnahme verschiedener BMW-Poster möglich.

Abschließend danken wir Frau Brüning und Herrn Dr. Schwarz für die Idee, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.

©by Sebastian F.


Am 17.06.17 fand zum 16ten Mal die von Sebastian organisierte Motorrad-Tour statt; in diesem Jahr zum Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten. Das Navi, am Abend zuvor mit vielen Daten gefüttert, hat in diesem Jahr zuverlässig über die von Sebastian und mir ausgekundschaftete und Probe gefahrene Strecke geleitet.

Am Sammelpunkt Olympia-Stadion legten wir eine unfreiwillige Pause ein, da bei der Ducati die Batterie streikte. Diverse Anschiebversuche und mehrere Telefonate später (Es lebe das Handy!) wurde mit viel kameradschaftlichem Einsatz die Batterie zum Leben erweckt. Mit eineinhalb Stunden Verspätung konnten dann aber alle, insgesamt 7 Motorräder mit 9 Personen, die Stadt durch Spandau, Richtung Schönwalde, verlassen.
In einem großen westlichen Bogen um Berlin herum, fuhren wir über schöne Landstraßen Richtung Beelitz-Heilstätten. Im Café 
„Backwahn“ in Päwesin, mit seinem fantastischen (!!) Kuchenangebot, belegten wir für eine gemütliche Pause und angeregte Unterhaltungen den kleinen Garten. Die schlaffe Batterie brauchte auch nach diesem Halt, wie übrigens nach jedem weiteren, Erste Hilfe, was jedoch in Rekordzeit erledigt war. Toller Teamgeist, vielen Dank!

So ging es weiter entlang des Beetzsees über Brandenburg/Havel zu unserem Zielort: dem Baumkronenpfad, der sich in 23 m Höhe direkt über die historischen Gebäude der Beelitz-Heilstätten auf 320 Meter Länge erstreckt. Vorher noch eine Stärkung vom Grill (Bratwurst, Pommes, etc.), dann: Aufstieg! Oben fanden wir reichlich tolle Fotomotive, des schon längst von der Natur zurück eroberten Geländes und genossen einen herrlichen Rundblick vom 40m hohen Aussichtsturm über die Landschaft.

    Gegen 16.30 Uhr verabschiedete sich der größte Teil der Gruppe und nachdem Sebastian und ich mit Tobi und Sylvia noch einige Fotos gemacht hatten, ging es auch für uns, entlang des Schwielowsees und Templiner Sees, über Potsdam nach Berlin zurück.

Für mich war dies die vierte Tour in Folge. Seitdem ich Sebastian kennengelernt habe, bin ich als Beifahrerin und inzwischen auch als Unterstützerin der „guten Sache“ dabei, was mir wieder sehr viel Spaß gemacht hat.

Foto’s ©by Sylvia , Sebastian u. Toby – Text ©by Andrea W.


Tierpark Schorfheide – Die Ziege im Käfig und die Ziege im Navi

Ich bin mit Unterbrechungen schon seit längerem dabei und stellte dieses Jahr erfreut fest, dass es auch mal wieder das zweite Jahr in Folge ist. An unserem Stammtreffpunkt vor dem Olympiastadion bin ich ca. zehn Minuten vor zehn tatsächlich als Erster angekommen. Da es bereits angenehm warm war und ich nicht die ganze Zeit in der Sonne stehen wollte, habe ich mir ein chattiges Plätzchen ausgesucht. Daher ist auch unser Abfahrtsfoto mal an einem anderen Ort. So nach und nach trudelten dann die anderen ein, insgesamt 6 Motorräder.

Von Sebastian erfolgte eine kurze Lagebesprechung über Zielort und Zwischenpause. Leider gab es auch wieder Personen, welche zugesagt haben und nicht
erschienen sind. So verzögerte sich unsere Abfahrt bis kurz vor halbelf, aber dann ging´s los in die Schorfheide. Im Stadtverkehr nichts Neues, aufgrund „Super“-Ampelschaltung musste ein Teil der Truppe öfter warten. Als wir in Brandenburg waren ging es über verschlungenen Pfaden mit Buckelpisten und Kopfsteinpflasterwegen durch den Wald. Die Ziege im Navi ließ keine Gelegenheit aus unsere Rücken zu malträtieren. Hatte schon den Eindruck, in meinem Trecker zu sitzen. So zuckelten wir mit 30-40 km/h einen Teil der Strecke dahin. Der erste Halt in Mühlenbeck-Summt war dann aber erreicht und wir pausierten bei einem Imbiss. Da es gut Mittagszeit war gönnte ich mir auch etwas zu Beißen. Natürlich wurden die vorangegangenen Geschehnisse bei kühlen Getränken ausgewertet. Für allgemeine Erheiterung sorgte die Aussage von Sebastian, das Navi hat ihm gesagt, er könne auf der Strecke 100 fahren.


Nach dieser Stärkung ging´s dann auf rückenschonenden Wegen nach Wandlitz – wo wir aufgrund unseres elektronischen Reiseführers Ehrenrunden drehten – und von dort über die B109 weiter. Unseren Zielpunkt haben wir haben wir dann auch zügig erreicht: den Wildpark in der Schorfheide.

Auf dem Weg vom Parkplatz zum Eingang des Parks waren bereits erste Attraktionen zu bestaunen: wagemutige Abenteurer in luftiger Höhe in einem Baumkletter-wald. Am Wildpark angekommen erfuhren wir zwecks Eintritt von Sebastian, respektive dem Landesverband Unterstützung.
Vielen Dank an dieser Stelle nochmals! Ich besorgte mir zusammen mit Willi noch einen Bollerwagen für unsere Jacken und Rucksäcke, da es schönes Wetter und warm war. Andere Fahrer hatten Ihre Motorradsachen bereits auf dem Parkplatz in den angebauten Koffern verstaut.


Das Gelände des Wildparks ist recht weitläufig und die Gehege sind sehr großzügig dimensioniert; klar, eine Herde Pferde möchte auch mal rennen. So gingen wir in der großen Runde durch den Park. Als eine der Anfangsstationen erreichten wir den Streichelzoo, wo die Kleinen auch Ziegen von ihrer Liebkosung teilhaben ließen. Als exotische Tiere konnte man hier unter anderem Wisente bestaunen. Am Abzweig zum Wolfsgehege machten Willi, seine Freundin und ich jedoch Rast. Die anderen wollten und haben auch Wölfe gesehen. …

..In dem Park werden auch Kutschfahrten angeboten und auf dem Rückweg kitzelte eine Gespannführerin mit dem Peitschenstock das Pferd zu Höchstleistungen. Ich rettete mich hinter einen kleinen Holzzaun am Wegesrand. Wieder zurück am Eingang und Rasthaus nahmen wir die letzte Stärkung zu uns. Der Milchreis war besonders beliebt. Wisentsteak hätte mich schon gereizt, aber das war nicht zu haben, so begnügte ich mich – zu bester Kaffeezeit – mit Kaffee und Kuchen. Sodann stand die Rückfahrt an. Ich habe mich bereits dort verabschiedet, da auch Sonntag ein anstrengender Tag für mich werden sollte. Die anderen machten noch einen Abstecher gen Osten um eine weitere Sehenswürdigkeit zu begutachten.

©by Jürgen


Der Rest der Truppe fuhr am schönen Werbellinsee entlang zum  sehenswerten Kaiserbahnhof im Süden von Joachimsthal. Die kurvenreiche Strecke entschädigte die Holperpisten vom Vormittag. Der Kaiserbahnhof wurde vom letzten Kaiser und König Wilhelm II 1899 errichtet. Per Sonderzug fuhr hier der Kaiser ein und ging zur Jagd in der Schorfheide. Schloss Hubertusstock war das eigentliche Domizil.  Anschließend ging es nach Berlin zurück, wobei sich die übrigen Biker unterwegs  verabschiedeten.  Es grüßt   Sebastian

©by Sebastian


Kaiserbahnhof Joachimsthal – Der Hörspielbahnhof    – Der Kaiserbahnhof war der herrschaftliche Haltepunkt des Kaisers am Werbellinsee. Entsprechend aufwändig wurde der Bahnhof architektonisch gestaltet. Heute fungiert der Bahnhof als Hörspielbahnhof für Jung und Alt. Der Kaiserbahnhof lässt sich sehr schön kombinieren mit dem Biorama Joachimsthal, dem Jagdschloss Hubertusstock, den Grimnitzer Glashütten und dem Geopark. nahe dem Kaiserbahnhof befindet sich ein Naturbadestrand am Werbellinsee. Der Mietrad – Stützpunkt des Uckermärkischen Fahrradverleih – Ringes am Kaiserbahnhof musste leider geschlossen werden. Ihr Leihrad erhalten Sie jetzt am Bahnhof Chorin.

Quelle aus dem Netz


CFler auf heißen Öfen 2015
Dreetz
 Plattenburg/Wasserburg – Bluthostien/Wunderblutkirche dieses Jahr waren wir also sozusagen vor der Haustür der Familie Lukas unterwegs. Die zweite Etappe zum Tourenziel wurde souverän und stolz angeführt von Willi auf seiner schicken roten Chopper, das war schon etwas Besonderes! Aber der Reihe nach…

Wir waren Samstag früh um 10 Uhr eigentlich „wie immer“ am Olympischen Platz verabredet. Da wir aber befürchten mussten in den Trubel rund um das Champions League Finale zu kommen, wurde der Treffpunkt kurzerhand direkt zu Sebastian verlegt. Na ja, klappte auch fast gut…. und so kamen wir – nun doch zwischen den ersten spanischen und italienischen Fußballfans und ganzen Heerscharen von Polizisten – mit nur einer halben Stunde Verspätung aus Berlin los.

Auf der Heerstraße, der B5, ging es hinaus aus Berlin in Richtung Neustadt / Dosse, bzw. konkret Richtung Dreetz zu Familie Lukas, die von Toby schon mal vorgewarnt wurde mit der Info, dass wir unterwegs sind. Die B5 ist zum Fahren wenig spektakulär aber zweckdienlich. So fuhrenwir – zunächst nur 5 Motorrädern – von vielen strengen Blitzern wachsam beobachtet – brav und gesittet durch die Lande.

Nach ca. einer Stunde trafen wir in Dreetz ein und wurden schon von einer Parade von 5 Motorrädern nebst ihrer Fahrer/innen erwartet. Ebenfalls erwarteten uns kühle Getränke und ein Happen zu essen – sollst Du doch nicht immer, Marita! Aber gut getan hat es trotzdem, Dankeschön 🙂

Leider weigerte sich das Mopped von Andrea hartnäckig anzuspringen, trotz fachgerechter Unterstützung durch den Vater, und so musste Andrea sich notgedrungen doch wieder einen Soziusplatz suchen. Schade Andrea, aber dann fährst du halt bei der nächsten Tour wieder selbst!

Auf schönen kleinen Landstraßen ging es dann – wie gesagt angeführt von Willi – zur Plattenburg, seit Dreetz waren es nun 9 Motorräder. Die baumbestandenen Sträßchen boten nicht nur schöne An- und Ausblicke, sondern auch Schatten, so dass die recht hohen Temperaturen an diesem Tag gut erträglich waren.

Gegen 14 Uhr kamen wir wohlbehalten an der idyllischen Plattenburg an, übrigens der größten noch erhaltenen Wasserburg Norddeutschlands. Bis ins 16. Jahrhundert war sie die Residenz der Havelberger Bischöfe. Wir parkten die Maschinen auf einer Wiese unter einem großen Baum und entledigten uns der überflüssigen Kleidungsstücke.

Im Burghof gab es einen kurzen Vortrag von Sebastian zur Geschichte der Plattenburg. Wir freuten uns danach auf ein Mittagessen und ein kühles Getränk in der Burg-Schenke, aber leider war dort eine geschlossene Gesellschaft und wir hätten noch eine Stunde warten müssen. Also ließen wir uns auf der Wiese nieder und besprachen die Lage…. Einige erkundeten auch die Burg, oder machten Siesta, ich schloss Freundschaft mit einem kleinen Papageien, der sich in einer Voliere ans Gitter hängte und ausgiebig kraulen ließ.

Sebastian tat dann bei einem Fischer neben der Burg Brötchen mit frisch geräuchertem Fisch auf, was bei den allermeisten von uns zumindest das größte Loch im Bauch stopfte. Gestärkt und nach dem obligatorischen Gruppenbild, ging es dann weiter nach Bad Wilsnack, zur Wunderblutkirche. Die Burg als Tourenziel war ein Vorschlag von Familie Lukas, die Wunderblutkirche hatte Sebastian noch zusätzlich ausfindig gemacht. Das große schwarze Loch auf der Straße, das einige auf dem Weg entdeckt hatten, wird wohl ein Mysterium bleiben. 🙂

Wir besichtigten natürlich die Kirche, in der ursprünglich mal die Bluthostien vom Bad Wilsnack aufbewahrt wurden. Die wurden dann aber von einem protestantischen Pfarrer verbrannt und der wurde deswegen wiederum auf der Plattenburg eingekerkert, so schließt sich der Kreis.

Neben der Kirche war praktischer Weise ein Eiscafé, welches wir anschließend heimsuchten – wir hatten den Eindruck nicht unbedingt zur Freude der Bedienung – aber davon ließen wir uns nicht verdrießen, sondern genossen im schattigen Garten unser Eis, um uns für die Rückfahrt zu stärken.

Anschließend ging es zurück nach Dreetz um Familie Lukas wohlbehalten zuhause abzusetzen. Nach einem kurzen Pläuschchen fuhren wir dann – jetzt noch zu viert und wieder auf der B5 – zurück nach Berlin, wo wir uns an der Heerstraße endgültig trennten.

Zuhause hatte ich dann gut 300 km auf dem Tacho und es war wieder eine schöne und entspannte Tour und wir waren froh, dass die vom Fischer prophezeiten GROßEN Hagelkörner ausgeblieben waren, die Unwetter es anscheinend nicht über die Elbe geschafft hatten.

Warum ich mitfahre? Als Sebastian die CF-Tour ins Leben gerufen hat, (das war 2002) waren wir zusammen und da wir auch heute noch gut befreundet sind, fahre ich auch weiterhin mit, weil ich die Idee gut finde, weil ich das Durchhaltevermögen von Sebastian gut finde, weil die Touren schön sind, weil ich es toll finde, das Familie Lukas uns so viele Jahre die Treue hält und Marita, Willi und Andrea nun inzwischen selbst fahren (!!!), weil Freundschaften entstanden sind und wenn es ein paar Moppeds mehr sind, es einfach auch noch mal ein besonderes Erlebnis ist – also für mich ist es sozusagen Ehrensache mitzufahren.

Was ich ein bisschen schade finde: Dass sich meist so wenig Mitfahrer finden.

Traut euch, wir beißen nicht, wir fahren sehr vernünftig, die Touren sind entspannt und es gibt immer ein interessantes Ziel. Also nur zu und keine Angst, meldet euch an, die nächste CF-Tour kommt – dank Sebastian – bestimmt. Wir freuen uns auf euch!!!

Und wir anderen treuen Mitfahrer sehen uns hoffentlich auch vorher noch mal.

Ach, und danke auch noch Toby fürs Erstellen und Pflegen der schönen Tour-Webseite.

©by Sylvia


Fläming-Falknerei   zur Burg Rabenstein – Burg Rabenstein im Fläming 

Fläming-Falknerei zur Burg Rabenstein
 

BurgRabenstein im Fläming

Das Ziel der 13.CF-Tour steht fest. Das Wetter ist gut, Sebastian hat wie in denn letzten Jahren eine schöne Tour im Angebot. Burg Rabenstein im Fläming sowie die Fläming-Falknerei. In diesem Jahr haben wir auch ein paar Neulinge dabei. Wobei, neu..? Nein, das sind sie nun auch nicht mehr. Denn sie kommen schon einige Jahre mit. Und selbst Marita, die Mutter der beiden war selbst mit dem Bike dabei. Ich finde es toll, nun fahren sie selber, ♥ Willkommen in der Gruppe, schön, dass ihr dabei seit.

Ich toure schon ein paar Jahre mit und versuche immer wieder hier und da, Mitpatienten/innen anzusprechen, oder werde angesprochen. Leider nicht so oft, „Keimproblematik“. aber hey, wir sind an der frischen Luft, knuddeln nicht, mögen uns dennoch und wahren die HygieneRichtLinien, also habt den Mut und kommt doch einfach mal mit 😉

©by Toby

Liebe CF-ler und liebe Mitfahrer bei der CF-Tour 2014.  Zuerst mal ganz kurz zu meiner Person. Also, ich bin die Mutter der 2 CF-ler Andrea und Willi und weiß, dass meine Kinder sich jedes Jahr auf diese Tour freuen, denn die Organisation und die Zusammenstellung der Tour von Sebastian und Toby sind einfach spitze. Anfangs habe ich meine Kinder nur zur Tour hingefahren und wieder abgeholt, wo ich jedes mal herzlichst empfangen wurde. So vergingen einige Jahre mit diesem Prozedere. Dann hat Andrea ihren Führerschein fürs Motorrad gemacht, aber die Maschine war noch nicht für die Tour tauglich und später kam Willi noch auf den Plan. Als ich dann mal an der Gedenkfahrt als Sozia mitfahren durfte, stand für mich fest, einmal möchtest Du auch als Fahrerin dabei sein. Gesagt getan, so habe ich mit Willi dann eben mal den Großen Motorradführerschein gemacht und fleißig erst mit der kleinen Maschine (die Willi jetzt fährt) und in diesem Jahr dann mit meiner großen Maschine geübt und dennoch hatte ich Angst, das Ganze nicht zu schaffen.

Aber dank Sylvi und Basti habe ich es geschafft und auch die anderen Mitfahrer waren alle Super! Mit viel Zuspruch von allen  Seiten sind wir dann zur Tour gestartet, da ich aber nicht auf die Autobahn wollte, hatte Basti auch hierfür eine Lösung parat. (danke noch mal dafür). So bin ich mit Andrea über die Landstraße zum vorgesehenen Treffpunkt gefahren, den Sebastian als Lösung vorgeschlagen hatte. Es war einfach nur super toll!! Nach einigem Suchen fanden wir auch die ganze Truppe und ich war stolz wie Bolle, dass ich so toll aufgenommen worden bin, obwohl ich ja eigentlich für die gestandenen Fahre nur eine „Bremse“ war. Aber das ist ja gerade das Schöne an dieser Truppe, es wird auf jeden eingegangen und Rücksicht genommen.

Als Ziel stand in diesem Jahr die Burg Rabenstein im Fläming fest. Es war eine tolle Tour durch die schöne Landschaft und wir kamen auch alle heil den Schotterberg hoch. Nach einer kleinen Stärkung ging es in die Falknerei um uns heimische Greife in Aktion anzusehen und anschließend ging es zur Burg, wo wir gemeinsam gegessen haben und in trauter Runde Gespräche führen konnten, bis dann die Rückreise auf dem Plan stand. Wir fuhren erst noch gemeinsam ,dann teilte sich die Gruppe und ich verlor leider den Anschluss. Völlig auf mich allein gestellt fuhr ich dann den Rückweg bis Brandenburg ganz alleine, wo ich dann wieder auf meine Kinder, Andrea und Willi, traf, um dann mit denen gemeinsam nach Hause zu fahren. So gegen 20:30h war ich dann wohlbehalten zu Hause angekommen. Resümee dieses Tages für mich war: Müde, kaputt aber stolz auf meine Leistung!!

Nochmal vielen Dank an Basti, Toby, Christiane und auch an die anderen Mitfahrer, die es mir ermöglicht haben so einen tollen Tag zu erleben. Für alle Eltern die Ihre Kinder auch mal mitschicken möchten, kann ich nur sagen, versucht es einfach, es ist wirklich eine ganz tolle Sache.

Lieber Basti ,wenn ich darf und es recht ist würde ich auch im nächsten Jahr wieder mit Euch fahren wollen.

Ich wünsche Euch allen viel Gesundheit und allzeit gute und unfallfreie Fahrt!!

Mit freundlichen Grüßen an alle Mitfahrer

©by Marita


CFler auf heißen Öfen 2013

Sommerrodelbahn  Langewahl bei Fürstenwalde Bikertreffpunkt  Märkisches Buffet

CFler on Tour, ein Erfahrungsbericht von Dirk Seifert

Schon seit Jahren habe ich mir immer wieder vorgenommen, unbedingt einmal mitzumachen, bei der Biker-Tour von Sebastian F., aber irgendetwas kam dann immer dazwischen.

Meine aktiven Motorradfahrzeiten liegen nun auch bereits über 15 Jahre zurück. Ein guter Freund vertraute mir sein Motorrad nebst Ausrüstung an. Eine kleine Probefahrt musste reichen…

Start Olympischer Platz – kurze Pause bei einem GetränkeladenBikertreffpunkt Märkisches Buffet

So ging es gemeinsam mit 11 anderen Motorrädern in Richtung Süden und schon der Stadtverkehr war eine kleine erste Herausforderung, um einander nicht zu verlieren. Dies hat auch bis kurz vor unserem ersten Boxenstop ganz gut geklappt, als plötzlich 2 Motorradfahrer fehlten, die uns glücklicherweise aber wieder gefunden haben. Die Mittagspause habe ich mir dann sehnlichst herbei gewünscht, nachdem ich von Eberswalde aus fast 4 Stunden gefahren bin. Das Sitzen fiel mir zunehmend schwerer. Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter zur Sommerrodelbahn am Scharmützelsee und von dort traten wir dann wieder unsere Heimreise an. Auch wenn es zwischenzeitlich nicht so aussah, so blieb uns glücklicherweise das gute Wetter erhalten.

Die Zeit verging an diesem Tage wie im Fluge und das Fahren in der Gruppe hat mir große Freude bereitet. Auf jeden Fall werde ich im kommenden Jahr versuchen wieder mit dabei zu sein!

©by Dirk

Ergänzung von Sebastian F. – Auch für mich als Organisator hat diese 12. CF-Tour mit zwölf Motorrädern (!) neue Maßstäbe gesetzt. Ich danke allen, die dabei waren und verspreche beim nächsten Mal eher an eine Pause zu denken.

 Sommerrodelbahn – Langewahl bei Fürstenwalde – kleine Stärkung

Das Ziel der 12.CF-Tour steht fest. Es geht nach Langewahl bei Fürstenwalde, wo wir die fast 1000 Meter der Sommerrodelbahn austesten (freiwillig). Kosten für eine Fahrt 2,50 (für 6 Fahrten 12,00; Stand 12/2012) Euro. Anschließend geht es zum Bikertreffpunkt „Märkisches Buffet“ am Südende des Scharmützelsees in Wendisch Rietz.


Bericht zur CF-Tour 2012
Schloss Ribbeck –
 Lilienthal-Austellung – Lady Agnes
Die 11. CF-Tour 2012 führte unsere kleine Truppe zuerst zum Schloss Ribbeck. Dort verteilte ich nicht nur das bekannte Theodor Fontane-Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ sondern auch einige Informationen zum Dichter selbst. Nach einem kurzen Blick in den Souvenirshop schauten wir uns die 16 verschiedenen Birnenbäume (je Bundesland) vorm Schloss an, besichtigten den kleinen Privatfriedhof der Familie Ribbeck und die Kirche. Der besagte Birnbaum steht übrigens nicht mehr, da er 1911 einem Sturm zum Opfer fiel. Der Stumpf ist heute in der Kirche zu sehen.

Anschließend ging die Fahrt nach Stölln zum Lilienthal-Centrum. Hier gab´s eine kleine Stärkung und die Otto-Lilienthal-Ausstellung zu sehen. Das geplante Mittagessen im benachbarten Gollenberg fiel leider aus, da im Restaurant eine geschlossene Gesellschaft feierte. Also besichtigen wir auf dem ältesten Flugplatz der Welt (am Gollenberg machte Lilienthal seine ersten Flugversuche und stürzte 1896 tragisch ab und verstarb einen Tag später) die „Lady Agnes“, eine alte Iljuschin 62 der Interflug. Die spektakuläre Landung im Oktober 1989 steht im Guinnessbuch der Rekorde, da die Landebahn nur 860 m lang war. Im Flugzeug kann man heute eine Interflugausstellung besichtigen, den Film der Landung sehen und nach Anmeldung sogar heiraten.

Der Hunger ließ uns den Gollenberg nicht mehr besteigen, sondern zum Straußenhof nach Großderschau fahren. DasTourende führte uns dann nach Dreetz, der Einladung von Familie Lukas folgend. Hier wurden wir herzlich empfangen und königlich mit Kaffee, Kuchen, Eintopf, Minipizzas und dergleichen bewirtet. Ohne Beifahrer ging es gegen 20 Uhr zurück nach Berlin.

©by Sebastian

     Gedicht von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Otto Lilienthal-Centrum mit Besuch der Lady Agnes


Tourziel 2011Rheinsberg & UmgebungKOMMENTAR : Die 10. und damit Jubiläums- CF-Motorradtour am 25. Juni 2011 fand mit vier aktiven Bikern und 2 Mitfahrern statt. Es ging – von Sylvia angeführt – über verschlungene Pfade nach Rheinsberg, wo wir uns zuerst bei kühlem Wetter etwas Heißes zum Aufwärmen gönnten. Anschließend enterten wir den Schlossgarten und liefen um den halben See bis zum eindrucksvollen Obelisken. Von dort hatten wir einen wunderschönen Blick auf das Schloss. Unterwegs und dort wurden kreative Fotos gemacht und die historischen Inschriften am Obelisken bewundert und entschlüsselt.

Mittlerweile zeigte sich die Sonne und wir entledigten uns langsam aber sicher unserer diversen Kleidungsstücke. Keine Sorge, für eine Anzeige wegen unsittlichen Verhaltens reichte es nicht. Zurück auf Rheinsbergs Kopfsteinpflaster suchten wir uns ein gemütliches Restaurant mit Blick auf den See und ließen es uns gut gehen.


Als wir zurück kamen waren unsere Motorräder von zig anderen Bikes „umzingelt“ und insbesondere meine petroleumfarbene Maschine (so nennt BMW die Farbe) fiel sofort ins Auge (siehe Foto). Gut gestärkt ließen wir uns es nicht nehmen, unsere beiden treuen Beifahrer Andrea und Willi auf einer landschaftlich sehr schönen Strecke nach Hause zu fahren. Auf die beiden wartete eine Einladung zum Abiball einer Freundin, wie wir im Vorfeld erfahren hatten. Wir hingegen düsten über die Landstrassen wieder nach Berlin zurück und konnten auch in diesem Jahr alle wieder wohlbehalten und zufrieden auf eine schöne Ausfahrt zurückblicken.

©by Sebastian

START Berliner Olympiastadion – ZIEL Schloß Rheinsberg – Grienericksee – auf der Brücke im Schloßpark – Obelisk – Sebastian vor dem Kavalierhaus – Lageplan – … – … – Das wäre mal schön 🙂 – Jubiläums Tour 10Jahre CF’ler auf heißen Öfen


Berliner Mahn- und Gedenkfahrt – 10.Okt.2010


bild rechts außen ©by Berliner Morgenpost

Hinweis: Die Teilnahme am Korso der Mahn- und Gedenkfahrt ist keine reguläre Ausfahrt der CFler auf heißen Öfen.

Am 10. Oktober 2010 fand die Mahn- und Gedenkfahrt für die 35 tödlich verunglückten Motorradfahrer Berlins und Brandenburgs statt. Mit den Beifahrern Andrea und Willi L. fuhren wir mit 4 Motorrädern zum Sammelplatz vor dem Olympiastadion. Lt. Veranstalter nahmen gut 2.000 Biker/innen am Konvoi zum Berliner Dom teil, wo der Gedenkgottesdienst stattfand. Auch wir lauschten der Predigt und hörten die Musik von Ulli Zelle und die grauen Zellen. Anschließend ließen wir den sonnigen Nachmittag im Cafe am Neuen See im Tiergarten bei Cappuccino und Pizza ausklingen.

© by Sebastian F.


CFler auf heißen Öfen / 2010
Tourziel 2010 – Lychen am See


KOMMENTAR : CFler auf heißen Öfen
für Lychen –
Am 05. Juni 2010 ging die neunte CF-Tour bei sonnigen 27 Grad nach Lychen in der Uckermark. Mit 7 Motorrädern und 10 Personen erreichten wir ohne Probleme Lychen, wo ich bereits telefonisch 2 Solarboote  reserviert hatte. 3 Biker/innen verabschiedeten sich dort und die übrigen enterten die Solarboote (für bis zu 4 Personen), die auch ohne Führerschein leicht zu handhaben waren. Geräuschlos und langsam fuhren wir eine Stunde über den See und stillten anschließend unseren Hunger an der Basisstation. Anschließend fuhren wir über Rheinsberg und Lindow zum Bikertreff nach Kremmen, wo wir unseren Flüssigkeitshaushalt auffrischten. Von dort ging es über Velten, Heiligensee und die Autobahn zurück zum Treffpunkt am Olympiastadion.

©by Sebastian, 49 Jahre, CF


Tourziel 2009
Schloss und Gut Liebenbergund nebenan nach Bergsdorf zum Kurt Mühlenhaupt- Museum

KOMMENTAR : CFler auf heißen Öfen 2009

Wie in den vergangenen Jahren hatten wir mit dem Wetter wieder Glück. So blieb es den Tag zwar immer leicht bewölkt, mit gelegentlichem Sonnenschein, aber bis zum Nachmittag zu unserer Rückkehr, hatte es nicht geregnet. Für Sebastian, seinen Freunden und den wagemutigen Beifahrern Andrea und Willi L. also kein Grund, zuhause zu bleiben. Es wurden die Maschinen startklar gemacht, eine kleine Unterweisung in Sachen „Verhalten während der Fahrt“ gemacht und dann ging es endlich los.

Nach einem kleinen Zwischenstopp „PP-Pause und kleiner Brotzeit“ ging es weiter zum eigentlichen Ziel. Ziel dieses Jahr das „Schloss und Gut Liebenberg und nebenan nach Bergsdorf zum Kurt Mühlenhaupt – Museum“. Dies liegt nördlich von Berlin, oberhalb knapp hinter der A 10, in der Mitte.

Am Schloß gab es von Sebastian einen kurzen Vortrag über dieses und seine Geschichte. Nach einem kleinen Rundgang durch den Schlosspark, ging es weiter nach Bergsdorf. Da gab es Kaffee & Kuchen, ein nettes Miteinander bei leichtem Sonnenschein. Zum Abschluß haben wir noch ein Gruppenfoto gemacht. Ab hier nahm die Gruppe eine neue Formation ein. Der eine oder andere seilte sich ab, die Sozia (Beifahrer) nahmen auf einer anderen Maschine Platz und dann ging es langsam wieder Richtung Berlin.

In Frohnau kehrten wir zu einem deftigen Mittagessen nochmals ein. In zwischen fing es zu regnen an. Aber dennoch sind die Mitgekommenen nicht nass geworden. Sie wurden von Ihrer Mutter abgeholt und kamen trockenen Fußes nach Hause. Bei uns als Fahrer hielt es sich im Rahmen mit der Nässe. Angenehm ist es zwar dennoch
nicht, aber es ging noch. Aber was ein echter Biker ist, der steckt so was weg.

Ich für meinen Teil bin noch kurz in die Klinik zu meiner Freundin, da dies auf dem Weg lag. Wäre aber so oder so noch zu ihr gefahren, um zusehen wie es ihr geht. Leider konnte sie dieses mal nicht mit dabei sein. Als ich von dort weiter fuhr, brauche nur ca. 15 min, bin ich schon etwas nasser geworden, da der Regen mehr wurde.

Es war ein schöner Tag, ich freue mich schon auf die nächste Tour.  Es wäre doch prima, wenn sich mehr Leute für die Bemühungen der Biker interessieren würden. Überlegt es Euch, bis nächstes Jahr ist Zeit. Bis dahin, schöne Grüße an alle Euer

©by Toby

   
© by Willi und Andrea


Tourziel 2008 – Lutherstadt / Wittenberg CFler auf heißen Öfen / 2008

Bock auf bärtige Rocker und tätowierte Muskelmänner, laute Bikes und Saufgelage? SORRY, nicht bei uns! Also nur Mut und zur Tour melden. Ich lass mich überraschen, hoffe auf große Resonanz und freue mich wieder auf die treuen Selbstfahrer. Ein bestimmtes Tourziel steht noch nicht fest. Vorschläge für interessante Tagestouren sind mir wie immer willkommen. Meine Freunde und ich bieten wieder motorradbegeisterten CFlern die Möglichkeit, mit uns eine Tagestour zu unternehmen.


Lutherstadt Wittenberg

KOMMENTAR :
In Lutherstadt haben wir einen kleinen Zwischenstopp bei dem vom Architekten „Hundertwasser“ umgestalteten „Martin-Luther-Gymnasium“ gemacht. Dass Foto unten rechts zeigt etwas von der neuen Fassade. Im Zentrum von Lutherstadt fand ein alljährliches Mittelalterfest statt, mit Gesang, Klamauk, Tanz & Unterhaltung, sowie altem Handwerk. Was Herzhaftes zu essen gab es natürlich auch. Auf der Rücktour gab es hier und da mal einen kleinen Stopp. Mit dem sonnigen Wetter, wie man den Bildern sehen kann, war der Tag wieder mal gelungen. Bis dahin, schöne Grüße an alle

© by Toby


Tourziel 2007 Reuden / Tequilla Drive– wegen Regen spontan anderes Ziel Reuden /Tequilla Drive


Ursprünglich sollte es dieses Jahr in den Norden gehen. Da die Wetterprognose für den Süden aber wesentlich besser war, fuhren wir kurzerhand nach Reuden zum Tequilla Drive, einem Bikertreffpunkt im Süden Berlins. Dort ließen wir es uns gut gehen, bevor es über die Landstraße wieder zurück nach Berlin ging.


Tourziel 2006 – Müllrose / Katharinensee 

Leute, Leute, wie doch die Zeit vergeht! Unsere Motorradtour für CFler findet diese Jahr bereits zum fünften Mal statt. Als Ziel schwebt mir die

Niederlausitz
vor, um z.B. stillgelegte Abbaugebiete oder Riesenbagger zu  besichtigen. Falls es dabei bleibt, geht´s voraussichtlich über die Autobahn hin und über Landstrassen zurück. Andere Vorschläge für interessante Tagestouren sind mir auch weiterhin willkommen. Meine Freunde und ich bieten motorradbegeisterten CFlern die Möglichkeit, mit uns eine Tagestour zu unternehmen.

Der genaue Termin ( zwischen dem 03. und 17. Juni 2006 ) wird nach Zahl der Anmeldungen (ggf. Warteliste) und Wetterlage festgelegt. Wir behalten uns ausdrücklich vor, angemeldete Mitfahrer/innen abzulehnen.


KOMMENTAR :
Motorradevent

Dieses Jahr fand die CF-Motorradtour am 10. Juni zum fünften Mal statt. Trotz Jubiläumstour war die Resonanz leider so schwach wie noch nie. Außer CF-Selbstfahrern und meiner Person waren keine weiteren CFler vertreten, so dass meine Truppe zum Teil eigene Beifahrer mitbrachte. Aus 8 Maschinen wurden am Olympiastadion 6, da eine vom ADAC abgeschleppt werden musste und ein Fahrer als Unterstützung dabei blieb. Mit den 6 Bikes und 10 Personen ging es diesmal über die Landstraße 246 nach Müllrose bei Frankfurt/Oder. Ziel war der Katharinensee, wo für uns im Gasthaus Plätze reserviert waren. Natürlich waren wir durch die Panne am Olympiastadion zu spät, was aber keine echten Probleme machte. Nach einer ausgiebigen Pause ging es in einem Bogen zurück nach Berlin. Natürlich wird die CF-Tour auch 2007 wieder angeboten und ich hoffe, dann mehr Interessenten begrüßen zu können. Bis dahin noch einen Supersommer bei guter Gesundheit wünscht

© by Sebastian


Tourziel 2005 – Schlepzig im Spreewald CFler auf heißen Öfen 2005

Die für 2004 geplante Spreewaldtour fiel wegen Regen leider ins Wasser. So steht für dieses Jahr natürlich wieder der Spreewald ( Schlepzig ) als Tourziel fest. Andere Vorschläge für interessante Tagestouren sind uns jederzeit willkommen. Erneut bieten meine Freunde und ich motorradbegeisterten CFlern die Möglichkeit, mit uns eine Tagestour zu unternehmen.


Tourziel 2004 – Gedenkfahrt der Motorradfahrer

Gedenkfahrt der Motorradfahrer zum Saisonende
(Gedenkfahrt für alle in diesem Jahr durch Unfälle tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer)

Da die diesjährige CFler Bikertour durch starken Regen buchstäblich ins Wasser fiel, gab es eine Alternative zum Saisonende. Wer wollte, konnte an der Gedenkfahrt der Motorradfahrer mit Gottesdienst im Berliner Dom teilnehmen.


Tourziel 2003 – Schiffshebewerk – Niederfinow


Tourziel 2002 – Der Ritter Kahlbutz in Kampehl

KOMMENTAR : Unsere Motorradtour

Am 23.Juni 2002 hatte Sebastian F. eine Motorradfahrt mit seiner Truppe organisiert. Unter welchen Bedingungen auch immer hat Sebastian und ein paar andere „Todes mutige“ es dazu gebracht, Mukos auf ihren motorisierten Bikes zu einer Spritztour mitzunehmen. Es wurde sogar gemunkelt Sie täten das freiwillig !

Doch das hielt uns nicht davon ab, uns bei günstigem Wetter um 11°°Uhr morgens am Olympiastadion auf einem Parkplatz zu treffen. Verflixter Weise hat das Olympiastadion nicht nur einen Parkplatz und da auf einigen auch noch Motorradfahrer zu warten schienen sah ich erst mal ganz schön alt aus (sagen wir so um die 20 !). Aber schließlich fand ich doch die richtige Kolonne und nach der Qual der Wahl von Helm und Bike und eingehender Belehrung konnte es auch schon los gehen.

Mit von der Partie waren Hans & Kerstin mit eigenem Motorrad und in der einheitlichen Farbe gelb, Tobias mit 3/4 langer Hose (uns wurde schon kalt vom zusehen !) Jörg (hatte lange überlegt ob er mit Mukomobil oder Motorrad fahren sollte und sich dann doch fürs Motorrad entschieden (sollte er es bereuen ???)) und natürlich meine Wenigkeit. Die Motorräder fuhren Sebastian und 6 weitere Motorrad-Begeisterte. Ausflugsziel war das Ritter Kahlbutz -Dörfchen Kampehl. Die Hinfahrt war sehr witzig und führte uns hauptsächlich die B5 entlang. Man merkte schnell, dass es nicht einfach war die ganze Gruppe geschlossen durch das Autogetümmel und die Ampelphasen zu bringen. Doch wir wollten ja nicht böse sein und hielten öfter an, damit die anderen aufschließen konnten. Mit Mukomobil im Schlepptau wäre das sicher kaum möglich gewesen.  Beim Ritter angekommen halten wir uns erst mal in der Sonne. „Typisch Mann !“, war das einzige was mir zum Verhalten der männlichen Gruppenmitglieder einfiel, als sie anfingen die Länge und Breite ihrer Kameraobjekte zu vergleichen. Ganz nach dem Motto: „Ich hab ja den Längsten !!!“ Freundlicher Weise bekamen wir von der „Bewacherin des Kahlbutz“ Gruppenrabatt für die Besichtigung des legendären Ritter Kahlbutz. Wir traten also in den kleinen Raum ein, wo der Ritter unter Glas zu sehen war und die nette Dame erzählte uns und einigen anderen seine Geschichte.

Nun aufgeklärt bemerkten alle ein mehr oder weniger großes Loch im Magen und wir machten uns auf zur der anderen Straßenseite gelegenen Töpfergaststätte auf. Das Essen kam bald und war zweifelsfrei frisch und lecker. Zum Nachtisch gönnten sich einige noch ein Stück Kuchen und Jörg ließ verlauten, dass die Rücktour ruhig ein wenig kurvenreicher werden könnte. Man bemühte sich dann auch darum eine kurvigere Strecke raus zu suchen. Das war allerdings nicht so einfach, da in näherer Umgebung nichts kurvigeres zu sein schien. Mit dicken Bäuchen traten wir also den Heimweg an. Leider ließ unser Kartengedächtnis zu wünschen übrig (wir mussten noch so viel an das leckere Essen denken!) und so mussten wir an mehreren Kreuzungen Halt machen und uns neu orientieren.

Zum Schluss ist zu sagen, dass alle wieder heil zu Hause angekommen sind und eigentlich jeder von dem Tag begeistert war. Bis vielleicht bald mal wieder Zia ( Patricia )

Ein herzliches Dankeschön an Sebastian F. und seiner tollen Motorradgruppe.! Jörg


Ritter Kahlbutz
in Kampehl


Aktualisiert Oktober 2020 /// © 2009 by Sebastian & TTM-Toby